Blutdruck senken:


Gute Werte auch im Alter
Blutdruck senken:
iStockphoto
Regelmäßiger Sport gibt Power und senkt den Blutdruck.

Bluthochdruck kann jeden treffen, ist aber besonders für ältere Menschen ein Thema. Den Blutdruck aktiv zu senken, fällt vielen schwer. Doch wer sich gesund ernährt und viel körperliche Aktivität in seinen Alltag einbaut, hat gute Chancen, auch im Alter gute Werte zu erreichen.

Druck in den Adern

Unter Blutdruck versteht man den Druck, mit dem das Herz das Blut durch die Schlagadern pumpt.  Ein gesunder Blutdruck liegt nah bei 120 zu 80 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Der obere, systolische Wert gibt dabei den Druck des Blutes zwischen den Arterien an, wenn das Herz pumpt, der untere, diastolische Wert steht für den Ruhezustand zwischen zwei Herzschlägen. Ab einem Wert von 140 zu 90 mmHg sprechen Ärzte von Bluthochdruck. Feststellen lässt sich zu hoher Blutdruck aber nur mit mehreren Messungen hintereinander an verschiedenen Tagen.

Das Problem: Bluthochdruck tut nicht weh und Betroffene merken oft nicht, dass sie daran leiden. Ursachen gibt es viele, darunter erbliche Veranlagung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und Stress. Gefährdet sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, denn die Blutgefäße verlieren mit zunehmendem Alter an Elastizität. Zu hoher Blutdruck hat gefährliche Folgen: Arterienverkalkung, Nierenschäden, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Den hohen Werten entgegensteuern

Um Bluthochdruck zu therapieren, verschreibt der Arzt oft blutdrucksenkende Medikamente, zum Beispiel Beta-Blocker. Allerdings vertragen nicht alle Senioren diese Mittel und leiden unter Nebenwirkungen. So zwingt die Therapie Betroffene zur Geduld: Der Arzt muss den richtigen Wirkstoff sowie die richtige, individuelle Dosis finden und das kann ein halbes Jahr dauern. Außerdem sollte der Blutdruck nicht zu schnell, sondern Schritt für Schritt sinken, sonst kommt es zu Gleichgewichtsstörungen und Schwindel.

Aktiv sein lohnt sich

Ein gesunder Lebensstil ist die Voraussetzung gute Blutdruckwerte. Vielen fällt es schwer auf Genussmittel zu verzichten oder ihren Konsum zumindest einzuschränken. Wer aber viel für seine Gesundheit tut, fühlt sich automatisch wohler und ist auch im Alter noch fit. Reduzieren Sie daher ihren Alkohol- und Nikotinkonsum und salzen sie Ihr Essen sparsam. Versuchen Sie regelmäßig moderaten Sport zu treiben, zum Beispiel Wassergymnastik. Eine blutdrucksenkende Ernährung besteht aus viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Was Sie sonst noch tun können: Gehen Sie Stress so weit wie möglich aus dem Weg, gönnen Sie sich Ruhe und schlafen Sie ausreichend.

ApothekenApp



Kundenparkplatz

kostenlose Parkplätze im Hof

News

Salz: Verzichten oder ersetzen?
Salz: Verzichten oder ersetzen?

Für Herz und Gefäße

Salzverzicht gehört zu den Basismaßnahmen bei der Behandlung von Bluthochdruck. In manchen Fällen reicht das nicht – dann ist der Salzersatz besser.   mehr

Kurz vorm Ziel am gefährlichsten
Kurz vorm Ziel am gefährlichsten

Herzgefahr beim Marathon

Langstreckenläufe muten dem Herz-Kreislauf-System einiges zu. In seltenen Fällen kann es sogar zu einem Herzstillstand kommen. Männer trifft es dabei bevorzugt – womöglich aufgrund typisch männlicher Persönlichkeitsmerkmale.   mehr

Migräne erhöht Glaukomrisiko

Junge rothaarige Frau bekommt den Augeninnendruck gemessen.

Augen kontrollieren lassen!

Menschen mit Migräne sollten regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Denn die Erkrankung macht nicht nur Kopfschmerzen, sie erhöht auch das Risiko für ein Glaukom, d.h. einen grünen Star.   mehr

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Markus-Apotheke
Inhaber Markus Essers
Telefon 0211/48 10 18
E-Mail info@markus-apotheke.de