Wenn der Grill Flammen schlägt


Erste-Hilfe-Tipps bei Verbrennungen
Wenn der Grill Flammen schlägt

Endlich hat die Grillsaison begonnen. Doch mit dem sommerlichen Vergnügen sind einige Gefahren verbunden. Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin verzeichnet jährlich etwa 4.000 Grillunfälle. Dann ist schnelles Handeln gefordert. Die Barmer GEK gibt Tipps für den Ernstfall.

Gefahr durch Spiritus

Ob auf dem Balkon, im Garten oder im Park – Grillen gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Trotz Sicherheitsvorkehrungen kommt es dabei öfters zu Verbrennungen. "Grillunfälle sind die häufigste Verbrennungsursache im Sommer", weiß Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK. In vielen Fällen sind flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin im Spiel. Wenn man diese Zündhilfen auf glühende Kohlen spritzt, um das Feuer anzufachen, kann es zu einer Stichflamme oder einer Verpuffung kommen. Diese breitet sich aus und greift auf die Umstehenden über. Besonders für Kinder, die sich auf Augenhöhe mit dem Grill befinden, wird es dann sehr gefährlich.

Verbrennungsgrad entscheidet über Behandlung

Verbrennungen sind nicht nur sehr schmerzhaft, je nach Ausprägung schädigen sie auch tiefer liegende Haut- und Gewebeschichten. Sind mehr als 10 Prozent der Körperoberfläche beschädigt, bedeutet dies Lebensgefahr – für Kinder und Erwachsene. Bei Verbrennungen mit deutlich geringerem Ausmaß ist schnelle Hilfe notwendig. Dabei rät Petzold davon ab, Hausmittel wie Mehl oder Zahnpasta aufzutragen.

Die wichtigsten Sofortmaßnahmen auf einen Blick:

  • Ruhe bewahren und die Betroffenen beruhigen.
  • Soweit möglich, Kleidung an den betroffenen Körperteilen entfernen. 
  • Kühlen bis zur Schmerzfreiheit, maximal jedoch 20 Minuten.
  • Verbrennungen keimfrei abdecken.
  • Den Verletzten in eine Decke einhüllen. Wenn vorhanden, dafür die Rettungsdecke aus dünner Folie aus dem Erste-Hilfe-Kasten benutzen.
  • Bei Kindern bereits bei einer leichteren Verbrühung oder Verbrennung einen Arzt aufsuchen.
  • Bei einer schweren Verbrennung oder Verbrühung grundsätzlich den Notruf wählen und einen Notarzt rufen.
  • Betroffenen keine Getränke oder Speisen verabreichen.

ApothekenApp



Kundenparkplatz

kostenlose Parkplätze im Hof

News

Migräne erhöht Glaukomrisiko

Junge rothaarige Frau bekommt den Augeninnendruck gemessen.

Augen kontrollieren lassen!

Menschen mit Migräne sollten regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Denn die Erkrankung macht nicht nur Kopfschmerzen, sie erhöht auch das Risiko für ein Glaukom, d.h. einen grünen Star.   mehr

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Markus-Apotheke
Inhaber Markus Essers
Telefon 0211/48 10 18
E-Mail info@markus-apotheke.de