Sterblichkeit bei Herzleiden sinkt


Betroffene besser versorgt
Sterblichkeit bei Herzleiden sinkt

Die registrierte Zahl an Herzleiden steigt, dennoch sterben weniger Menschen daran. Das liegt vor allem an einer besseren medizinischen Versorgung und der größeren Aufmerksamkeit für diese Erkrankungen, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

Regionale Unterschiede rückläufig

Bereits zum 24. Mal führte die DGK eine deutschlandweite Versorgungsanalyse zum Thema Herzerkrankungen durch. Dazu sammelten die Mediziner von 2000 bis 2010 Daten von herzkranken Menschen und werteten diese aus. Die Ergebnisse fasst die DGK im Deutschen Herzbericht 2011 zusammen: Die Sterbeziffer sank während des ausgewerteten Jahrzehnts um 15,8 Prozent bei Männern und um 18,4 Prozent bei Frauen. Am höchsten sind die Sterbezahlen in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. „Insgesamt ist allerdings festzustellen, dass sich die kardiologische Versorgungssituation in den neuen Bundesländern dem Niveau der alten Bundesländer immer mehr angleicht. Natürlich muss an einer weiteren Optimierung der Flächenversorgung in den neuen Bundesländern konsequent gearbeitet werden“, beurteilt Prof. Dr. Georg Ertl, Präsident der DGK die regionalen Unterschiede.

Herzleiden stärker im Bewusstsein

Herzklappenkrankheiten, wie eine Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen, werden häufiger diagnostiziert. „Dabei handelt es sich allerdings wohl nicht um keine echte Zunahme beim Auftreten dieser Krankheiten. Diese Zahlen spiegeln die größere Aufmerksamkeit für diese Krankheiten wieder, zu der es gekommen ist, weil jetzt Therapiemöglichkeiten verfügbar sind, die es vor einigen Jahren noch nicht gab“, erläutert Prof. Ertl. Besonders erfreulich ist nach Meinung der Autoren, dass immer mehr herzkranke Menschen von modernen Behandlungs-Technologien profitieren, zum Beispiel verdoppelte sich die Zahl der Herzschrittmacher-Implantationen.

Der Deutsche Herzbericht erlaubt es, Engpässe und Defizite in der Versorgung von Herzerkrankungen zu erkennen und liefert den Experten damit wichtige Informationen für die Verbesserung von medizinischen Strukturen in Deutschland.

ApothekenApp



Kundenparkplatz

kostenlose Parkplätze im Hof

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Markus-Apotheke
Inhaber Markus Essers
Telefon 0211/48 10 18
E-Mail info@markus-apotheke.de