Präimplantationsdiagnostik ab 2014


Bundeskabinett beschließt Regelung
Präimplantationsdiagnostik ab 2014

Nach jahrelangen Debatten hat das Bundeskabinett der Verordnung zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID) zugestimmt. Dies teilte das Bundesministerium für Gesundheit am vergangenen Dienstag mit.

Verfahren zur Diagnostik bei künstlicher Befruchtung

Schon 2011 hatte der Bundestag ein Gesetz über den Einsatz der Präimplantationsdiagnostik erlassen. Darin wurde festgelegt, dass das Verfahren grundsätzlich verboten und nur in Ausnahmefällen zulässig ist.

Die Präimplantationsdiagnostik ist eine Untersuchungsmethode, bei der man Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung Erbmaterial entnimmt und dieses auf mögliche Erbkrankheiten und chromosomale Anomalien untersucht. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entscheidung, ob der Embryo in die Gebärmutter eingesetzt wird.

Durchführung streng überwacht

Die gerade beschlossene Verordnung regelt die verfahrensmäßigen und organisatorischen Vorgaben zur Durchführung der PID. Sie ermöglicht das Verfahren nur in einem sehr engen gesetzlichen Rahmen. So darf man die Methode nur bei Paaren durchführen, deren Gen-Anlagen eine Tot- oder Fehlgeburt oder eine schwere Erkrankung wahrscheinlich machen.
Die Regelung tritt erst in zwölf Monaten in Kraft. So haben die Bundesländer genügend Zeit, die erforderlichen Strukturen zu schaffen. Denn die Tests werden nur in speziellen Zentren vorgenommen, die entsprechende Zulassungen erwerben müssen. Darüber hinaus entscheiden unabhängige und interdisziplinäre Ethikkommissionen über jeden Einzelfall.

ApothekenApp



Kundenparkplatz

kostenlose Parkplätze im Hof

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Markus-Apotheke
Inhaber Markus Essers
Telefon 0211/48 10 18
E-Mail info@markus-apotheke.de