"Pille danach" bleibt rezeptpflichtig


Ärztliche Beratung vorab verlangt
"Pille danach" bleibt rezeptpflichtig

Die "Pille danach" soll als Notfall-Verhütungsmittel verschreibungspflichtig bleiben. Fast 300 Frauenärztinnen und Frauenärzte bekräftigten diese Forderung während des 20. Gynäkologentages in Mainz.

Beratung erwünscht

Beim Thema Verordnung der „Pille danach“ gibt es derzeit unterschiedliche Positionen zwischen Politikern und Frauenärzten. Das Ministerium setzt sich dafür ein, dass die „Pille danach“ rezeptfrei erhältlich sein soll, während die Mehrheit der Frauenärzte dies entschieden ablehnt.

Das Argument der Gynäkologen: Die betroffenen Frauen wünschen sich vor der Einnahme der "Pille danach" eine gute, fachärztliche Beratung. Außerdem handele es sich bei den Forderungen um die Verordnungsfreigabe stets um ältere Präparate mit dem Wirkstoff Levonorgestrel. Für die neueren und besseren Präparate mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat stehe die Verordnungsfreigabe nicht zur Diskussion.

Checkliste zur Notfall-Verhütung

Um den Ärzten in den Bereitschaftspraxen und Krankenhäusern den raschen Überblick über die Verordnungsbestimmungen der „Pille danach“ zu erleichtern, verschickt der BVF-Landesverband derzeit eine Checkliste. Diese Checkliste soll Ärzten helfen, rasch zu entscheiden, ob die „Pille danach“ aus ärztlicher Sicht überhaupt rezeptiert werden muss. Die Checkliste hilft, schnell und übersichtlich die Verordnung zu ermöglichen, ohne die Besonderheiten der einzelnen Notfall-Verhütungsmittel zu vernachlässigen.

In der Vergangenheit beklagten Patientinnen die zögerliche Rezeptur der Notfall-Verhütungsmittel. Der Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) Dr. Werner Harlfinger, erklärt dies mit einer leichten Unsicherheit und dem Stress im Bereitschaftsdienst. Die neue Checkliste zur Notfall-Verhütung soll dies mit klarer Information und verständlichen Vorgehensschritten ändern.

ApothekenApp



Kundenparkplatz

kostenlose Parkplätze im Hof

News

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Wie Babys sicher schlafen
Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.   mehr

Peptide zum Selbstspritzen
Peptide zum Selbstspritzen

Gefährlicher Trend

Peptide sind in den sozialen Medien der letzte Schrei. Sie werden mit Insulinspritzen unter die Haut injiziert und sollen wahre Wunder vollbringen. Die angepriesenen Wirkungen reichen vom Muskelaufbau bis zur mentalen Leistungssteigerung. Ein riskanter Trend.   mehr

Lungenkrebsscreening für Rauchende
Lungenkrebsscreening für Rauchende

Soll im April losgehen

Je eher man eine Krebserkrankung erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Das gilt auch für den Lungenkrebs. Bisher gab es in Deutschland kein Lungenkrebs-Screening auf Kassenleistung. Das wird ab April 2026 endlich anders – zumindest für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Schwangere sollten Jod einnehmen
Schwangere Frau bei der TAbeltteneinnahme. Jod ist einer der Mineralstoffe, die in der Schwangerschaft unbedingt ausreichend zu Verfügung stehen sollten.

Schon vor der Empfängnis starten

Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das Spurenelement in Form von Tabletten einzunehmen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Markus-Apotheke
Inhaber Markus Essers
Telefon 0211/48 10 18
E-Mail info@markus-apotheke.de